Trans-PRK / No Touch Laser

 

transprk

Trans-prk (No Touch Laser)

Die innovative Transprk Methode (Transepithiale Photorefraktive Keratektomie) ist eine Weiterentwicklung klassischer Oberflächenbehandlungen wie beispielsweise PRK, LASEK oder Epi-LASIK. Bei der Transprk wird das Auge nicht berührt (No Touch Laser) , nur die Oberfläche der Hornhaut wird korrigiert. Dabei wird die Hornhaut nicht geschnitten. Man braucht vor der Laserbehandlung die oberste Schicht der Hornhaut (Epithel) auch nicht mit Alkohol zu benetzen und dann abzuschaben. Durch die Verwendung eines fortschrittlichen Excimerlasers wird das Auge noch präziser gelasert. Die No Touch Technik ist bei Sehstärken zwischen -10 und +4 und Zylinderstärken bis 5 geeignet.

ESCRS 2018 in Vienna

 Wie exakt arbeitet der Laser bei Trans-prk ?

Bei diesem Eingriff wird die erneuerbare Augen-Oberfläche (Epithel) mithilfe des Lasers abgetragen, wobei das Auge an sich nicht durch ein Instrument berührt wird (No-Touch Oberflächenbehandlung). Auf diese Weise kann das Epithel wesentlich einfacher, präziser und gleichmäßiger entfernt werden, als bei einem alkoholassistierten beziehungsweise manuellen Abtrag.

 

Lasern ohne Flap weist etliche Vorteile auf

Der größte Vorteil ist, dass das Auge nicht mit Instrumenten berührt wird. Das fördert die Wiederherstellung der Hornhaut und hat eine kürzere Entzündungszeit der Augen zur Folge. Bei einer Augenkorrektur mittels Trans-prk Methode wird äußerst schonend gearbeitet und kein Flap mechanisch abgetrennt. Das heisst, die Hornhaut wird nicht geschnitten.
Die Erfolge nach 30 Tagen bei Patienten mit Kurzsichtigkeit ähneln denen nach einer Behandlung mit lasik oder Intralasik (Femtosekunden Laser), können jedoch langfristig gesehen wesentlich stabiler sein.

Im Gegensatz zur Lasik oder Intralasik gibt es deutlich weniger Trockenheit im Auge, weil kein Hornhautschnitt mittels automatischer Klinge (Lasik) oder Laserstrahl (Femtosekunden Lasik) durchgeführt wird. Es wird auch mechanisch kein Hornhautgewebe mit einer Pinzette von mittleren Schichten der Hornhaut enfernt (Smile).

 

Da bei der No Touch Technik keine Hornhautlamelle geschnitten und kein Flap erzugt wird, treten natürlich auch keine spezifischen Scnittkomplikationen auf.
Bei Lasik, i-Lasik oder Femtolasik schneidet man auf der Hornhaut eine dünne Lamelle ab, je nach der Technik entweder mit einer automatischen Klinge (Lasik) oder mit dem Laserstrahl (Femtosekunden Lasik, i-Lasik). Vorher muss man aber einen sogenannten Vakuumring auf das Auge aufsetzen, um das Auge zu stabilisieren. Bei der Trans-prk braucht man keinen Vakuumring, weil die Hornhaut nicht geschnitten wird. Damit hat man auch nicht das Risiko einer möglichen Netzhautschädigung.

Die Hornhautektasie ist eine seltene aber befürchtete Komplikation nach einer Lasik oder Femtolasikoperation. Weil die Hornhaut aber bei der Trans-prk nicht gechnitten wird, besteht auch kein Risiko einer Hornhautektasie nach dieser Behandlung.
Bei dünner Horhaut und bei unregelmässigen Oberflächenverhältnissen der Hornhaut ist Trans-prk einer Lasik oder Femtosekundenlasikbehandlung vorzuziehen.
Aufgrund der präzisen Anwendung des Lasers schließt sich die Hornhaut-Oberfläche im Durchschnitt bereits schon nach 2 bis 3 Tagen.

Die Sehschärfe erholt sich bei Kurzsichtigen im Anschluss sehr rasch. Bei Weitsichtigkeit dauert die Sehschärfen-Entwicklung nach der Behandlung mit der No Touch Technik bis zu 3 Monate, wobei sie dann, im Vergleich zur Lasik, oftmals stabiler ist.

Mittels Schmerztropfen sowie innovativer Verbandlinsen lassen sich anfallende Beschwerden gut verkraften und sind meistens lediglich auf etwa 1 bis 2 Tage beschränkt.

So lässt sich sagen, dass die Trans-prk Methode wesentlich weniger Möglichkeiten einer Komplikation aufweist und mindestens die gleichen Vorteile zeigt wie die Lasik oder Intralasik. Die langfristigen Erfolge der Trans-prk können sogar deutlich besser ausfallen.

Frühere PRK (Photorefraktive Keratomileusus) Eingriffe zogen noch Nachteile wie zum Beispiel Narbenbildung oder eine verzögerte Sehentwicklung nach sich. Die Hightech-Laser, die bei der innovativen Transprk Methode eingesetzt werden, heben die damaligen Missstände praktisch auf.

Bei der Trans-prk :

  • Kein Hornhautschnitt (No Touch)
  • Kein trockenes Auge
  • Keine möglichen Schnittkomplikationen wie Hornhautektasie
  • Keine Abschabung der Epitelschicht nach Alkoholanwendung (frühere PRK)

 

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